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Vor dem Hintergrund der deutschlandweiten Humboldtbewegung des 19. Jahrhunderts enstanden auch in der Oberlausitz naturwissenschaftliche Fortbildungsvereine. Diese hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die Ideale des Naturforschers Alexander von Humboldt zu pflegen und den Volksbildungsgedanken in der Praxis umzusetzen.
Es wurden Vortragsabende durchgeführt, Lesezirkel unterhalten und entsprechende Literatur bereitgestellt sowie naturwissenschaftliche Sammlungen aufgebaut und Ausstellungen organisiert. Aus letzteren entstanden später die Heimatmuseen - beispielsweise das Museum "Humboldtbaude Ebersbach" auf dem Schlechteberg/Ebersbach und das Heimat- und Humboldtmuseum Eibau/Beckenberg.
Der Humboldtverein von Alteinbau nannte sich zunächst Sonnabendclub (gegründet am 8. Mai 1864) und trug ab 1899 die Bezeichnung Humboldtverein. Die Eibauer Humboldtianer waren wie die meisten Fortbildungsvereine der Oberlausitz Mitglied im 1880 gegründeten LUSATIA-Verband der Heimat- und Gebirgsvereine. Der Eibauer Vereinsvorsitzende und langjährige Museumsleiter Martin Ebert wurde 1919 zweiter Verbandsvorsitzender.

Nachdem 1945 in der damaligen sowjetischen Besatzungszone alle Vereine verboten wurden, kam es 1946 zur Gründung des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands. Unter diesem Dach begannen die ehemaigen Vereinsmitglieder als Arbeitsgruppe weiter zu arbeiten.
Die Eibauer Ortsgruppe des Kulturbundes entwickelte sich bis in 1980er Jahre mit 320 Mitgliedern zur mitgliederstärksten Ortsgruppe im damaligen Kreis Löbau. Die Kulturbundmitglieder betreuten zwischen 1951 und 1982 des Eibauer Museum ehrenamtlich. Seit der hauptamtlichen Besetzung des Museums gehören die Eibauer bis in die Gegenwart zum ehrenamtlichen Mitarbeiterteam.

Nach der "Wende" beschlossen die Eibauer die Neugründung des Heimat- und Humboldtvereins. Die Gründungsversammlung fand am 9. Npvember 1992 statt.
Neben der Mitarbeit am Heimat- und Humboldtmuseum wird Traditionspflege groß geschrieben. Der Verein beteiligt sich u.a. am jährlich stattfindenden Eibauer Bierzug, veranstaltet das Sonnenwendfeuer auf dem Beckenberg und ist Mitglied des LUSATIA-Verbandes, welcher 1995 in Zittau wieder gegründet wurde.
Das Motto der Humboldtbewegung
  • Kontakt: 
    Hauptstraße 214a
    OT Eibau
    02739 Kottmar
    Tel. 03586/702051
    Fax 03586/702057
  • Öffnungszeiten: 
    Di - Fr:
    10-12/13-16.30 Uhr
    Sa./So/feiertags: 13.00 - 17.00 Uhr;

    Museum montags geschlossen (außer Feiertags)!
  • TOURISTINFO FAKTORENHOF EIBAUER HEIMATMUSEUM
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