"Die Liechtensteiner und die Oberlausitz"
Wenn heute vom Fürstentum Liechtenstein die Rede ist, meint man den kleinen Alpenstaat, der in Vaduz von Fürst Hans-Adam II. regiert wird. Die Regierungsgeschäfte nimmt seit dem 2004 allerdings sein Sohn, Erbprinz Alois als Prinzregent, wahr. Doch die Liechtensteiner als Adelsgeschlecht stammen aus der Gegend von Wien. Über Jahrhunderte war ihr Besitz mosaikartig in Mitteleuropa verteilt, so in Niederösterreich, in Südmähren, Böhmen und Schlesien. 1681 beginnt die Geschichte der Liechtensteiner auch in der Oberlausitz als Fürst Anton Florian von und zu Liechtenstein die Herrschaft Rumburg erwarb. Anton Florian war immer fest an der Seite Österreichs und der katholischen Kirche. Dieser Mann bekleidete bedeutende Hofämter beim Kaiser. So wurde er 1712 Majoratsherr des Hauses Liechtenstein. 1713 erhielt er sogar Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat. Im Vortrag wird besonders auf die Herrschaft Rumburg eingegangen, die sich bis nach Neugersdorf und Niederleutersdorf erstreckte. Aber auch die großen kulturellen und militärischen Leistungen der Liechtensteiner spielen eine wesentliche Rolle.
Einlass ab 18 Uhr/ Beginn um 19 Uhr/ Eintritt 7 €